2. P&G Verbraucherforum stößt Zusammenarbeit
von Industrie und Verbraucherzentralen an
Am 07. Juni 2011 fand das 2. P&G Verbraucherforum in Berlin statt. Unter dem Motto „Verbraucher – Top-Entscheider mit Bildungslücken?“ diskutierten gemeinsam mit Dr. Jörg Uhl von Procter & Gamble Deutschland Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über Verbraucherbildung.
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Auftaktveranstaltung zum P&G Verbraucherforum
Am Donnerstag, den 28.Oktober 2010 fand die Auftaktveranstaltung zum P&G Verbraucherforum im Berliner Restaurant Sarah Wiener statt. Das Podium moderierte Dr. Jörg Uhl von Procter & Gamble Deutschland. Mit ihm diskutierten Thomas Bachl, (Geschäftsführer GfK), Gerd Billen (Vorstand vzbv) und Andreas Onnen (Verbraucherforschung Procter & Gamble Deutschland) über aktuelle Verbraucherschutzfragen sowie zum Wandel des Konsumentenbildes.
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Thomas Bachl betonte, dass mündige Verbraucher nicht mehr Regulierung benötigten, sondern durch glaubwürdige Informationen und Transparenz am besten eine Kaufentscheidung fällen können. Gerd Billen bezog eine gegensätzliche Position: Käufer entschieden meist emotional und nicht rational, was bei einer großen Angebotsvielfalt und unklaren Verbraucherinformationen nachteilig für Konsumenten wäre. Billen hielt daher eine stärkere Regulierung der Märkte für notwendig.
Aus Sicht von Andreas Onnen haben Verbraucher ein sehr gutes Verständnis von Ihren Bedürfnissen. Die produzierende Industrie muss daher auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und besonders gut zuhören, was den Konsumenten umtreibt. Er machte deutlich, dass Procter & Gamble Deutschland durch jahrzehntelange Forschung und intensiven Dialog in besonderem Maße vertraut ist mit den Wünschen und Bedürfnissen der Konsumenten.
Nach einer sehr konstruktiven Diskussion und reger Teilnahme des Publikums waren sich die Podiumsteilnehmer einig, dass es mehr Forschung geben muss, um ein besseres Verständnis der Konsumenten zu erhalten. Es wurde außerdem festgestellt, dass Verbraucher zwar grundsätzlich ihre Bedürfnisse kennen, dass jedoch mehr curriculare Bildung, die unabhängig von aktuellen politischen Wunschvorstellungen oder Einflüssen von Unternehmen und NGOs ist, benötigt wird, um die Verbraucher im Alltag zu unterstützen.