HAGE

P&G blickt auf eine lange Tradition von Dialogen mit Meinungsbildnern zurück. Im Geschäftsbereich Kosmetik wurde seit Anfang der 90er-Jahre der Austausch zu den Themenkreisen „Innovationen und Neuigkeiten“, „Produktleistung und –sicherheit“, „Verbraucherinteressen und –information“, sowie zu weiteren potentiell kontroversen Themen aktiv gesucht. Relevante Themen ergaben sich jeweils aus den aktuellen Diskussionen unter Wissenschaftlern, Behörden und Meinungsbildnern, sowie aus Themen in den Medien.

In Deutschland, Österreich und in der Schweiz war P&G bis zu dieser Zeit eher als Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln bekannt, jedoch weniger als forschendes, innovatives Kosmetikunternehmen. Mit der Einführung der in Deutschland neuen Haarpflegemarke „Wash & Go“ und dem neuen Konzept eines reinigenden und gleichzeitig pflegenden „2-in-1 – Shampoos“ machte Procter & Gamble im Jahr 1991 auf sich aufmerksam. (Im Hautpflegemarkt war Procter & Gamble bereits u.a. mit Oil of Olaz vertreten.)

Das Prinzip der HAGE - Veranstaltungen wurde über die Zeit in der Form der ersten Veranstaltung beibehalten. In zwei Blöcken von jeweils einem halben Tag tragen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie P&G, ihre aktuellen Positionen und Beiträge vor. In drei Arbeitsgruppen werden besondere Themenkreise diskutiert und erarbeitet. Die Gruppenergebnisse werden anschließend allen Teilnehmern vorgestellt. Die Schlußfolgerungen und die einzelnen Beiträge wurden in einem HAGE – Tagungsband zusammengefaßt, und an Teilnehmer und interessierte Kreise versendet.

Das Besondere an HAGE ist die multi-disziplinäre Ausrichtung. Alle Teilnehmer von HAGE-Veranstaltungen bestätigen übereinstimmend, dass der Austausch nicht nur mit Vertretern von Herstellern, sondern auch mit Experten aus anderen Berufsrichtungen, als sehr attraktiv und interessant empfunden wird.

HAGE V - 2008

HAGE, die Fünfte, gibt es zum Thema „Kosmetik“ immer noch etwas zu diskutieren? Klare Antwort: Ja!

Die Veranstalter haben bewusst aktuelle Themen aus der Medienberichterstattung gewählt und beispielhaft „Anti-Ageing“, „Nachhaltigkeit bzw. Klimaschutz“ und „Kommunikation im Zeitalter von Web 2.0“ angesprochen. Das Großthema „Information“ hat in den letzten Jahren interessanterweise nochmals an Bedeutung gewonnen. Die Akteure und Institutionen haben sich intensiv mit der Verbraucherinformation auf dem Internet auseinandergesetzt. Es ist durch das Web 2.0 vielfältiger, interaktiver, aber auch abhängig vom individuellen Informationsverhalten potentiell stärker fehlinformierend geworden. Es gilt mehr denn je, dass gut gemeinte Information, auch gut gemacht sein muss! Die Themen der Vorträge und der Arbeitsgruppendiskussionen werden uns zumindest noch einige Jahre begleiten. Die Themen und Diskussionsschwerpunke lassen sich wie in den vorangegangenen HAGE-Veranstaltungen, auf einige Grundsatzfragen zurückführen:

1. Braucht frau / man eigentlich Kosmetik?

2. Was ist eigentlich ein gutes kosmetisches Produkt?

3. Wie wähle ich für mich aus, und welche Information ziehe ich hierzu heran?

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HAGE IV - 2005

Eine Umfrage unter HAGE III Teilnehmern drei Jahre nach der Veranstaltung bestätigte das grundsätzliche HAGE - Veranstaltungskonzept und auch die großen, alle interessierenden Themen. Die Metathemen „Leistung und Versprechen“, „Sicherheit“ und „Informationsangebot für die Verbraucher“ waren auch für die Teilnehmer von HAGE IV im Jahr 2005 wieder hochaktuell. In der Veranstaltung wurde der Aspekt der Information der Öffentlichkeit durch unabhängige Verbrauchertests (z.B. Stiftung Warentest) diskutiert. Ansprüche an solche Testveröffentlichungen wurden postuliert.

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HAGE III - 2001

Im Jahr 2001 folgte HAGE III. Es wurde, unter reger Anteilnahme eines vergleichbaren Teilnehmerspektrums, und mit dem Ziel einer Aktualisierung des Informationsaustausches, intensiv diskutiert. Für die Haar- und Hautpflege wurden ausgewählt: „Kosmetik und Wohlbefinden“, „Kosmetik und Innovation“ und „Kosmetik und Sicherheit“. Wunsch und Wirklichkeit waren nicht immer so eng beieinander wie manche Teilnehmer es sich wünschten, obwohl man sich auf der Ebene „Wirksame und sichere Produkte für informierte Verbraucher“ überwiegend einig war.

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HAGE II - 1996

HAGE II baute im Jahr 1996 auf HAGE I auf. Die Veranstaltung erweiterte den Themenkreis auf Haar- und Hautpflege. In dieser Veranstaltung ging es weniger um die Diskussion eines speziellen Konfliktes als um den Dialog mit Meinungsbildnern zu den aktuellen Problemen und Themen im Umfeld der Haar- und Hautpflege. Teilnehmer waren u.a. Dermatologen, Toxikologen, Behörden, Ökotest, Friseure und andere Fachleute.

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HAGE I - 1993

HAGE I fand im Juni 1993 statt und beschäftigte sich im Rahmen einer bestehenden Diskussion mit Friseuren besonders mit Leistungs- und Sicherheitsaspekten von „Silikonen“ als Haarpflegestoffe. Die Teilnehmer diskutierten grundsätzliche Verpflichtungen der Hersteller und stellten in der Veranstaltung die Basis für die folgende Beziehung zu einander her. Das Thema „Pflegewirkstoffe in der Haarpflege“ wurde in einem Dialog über die HAGE-Veranstaltung hinaus umfassend diskutiert. Veröffentlichungen in den Friseur-Fachmedien und intensive direkte Kontakte zwischen P&G und den an Haarpflege interessierten Kreisen schlossen sich an.

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