Falkensteiner Gespräche

Die gezielte Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten ist für Procter & Gamble eher die Regel, als die Ausnahme. Dies beginnt mit der Bewertung von Produktleistung und –sicherheit während der Entwicklung und geht weiter bis zu Expertenkontakten zu Fragen der Gesetzgebung, der Verbraucherinformation und Produktetikettierung, sowie zu medizinisch-wissenschaftlichen Aspekten unserer Produkte.

Unter Meinungsbildnern und Verbrauchern ist das Thema „Allergie“ seit Jahren hochaktuell. Leider werden – besonders in den Medien – die verschiedenen Allergietypen, die jeweilige gesundheitliche Bedeutung und die Verbreitung in der Bevölkerung sehr häufig ungenau oder sogar unzutreffend dargestellt. Anfragen an u.a. unser Unternehmen belegen, dass unter Verbrauchern/innen eine oft ungerechtfertige Besorgnis hinsichtlich der Sicherheit von Produkten für die Körperpflege oder für die Haushaltsreinigung bestehen.

Die Falkensteiner Gesprächsrunde nimmt sich auf Einladung von Procter & Gamble des Themas „Hautsicherheit von Produkten für die Körper- bzw. Haushaltspflege“ im besonderen an. Sie umfasst führende Experten der Dermatologie, Allergologie und Pädiatrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von Procter & Gamble werden konsensfähige, aktuelle Informationen zusammengestellt, die der Aufklärung von interessierten Berufsgruppen und der Laien-Öffentlichkeit dienen sollen.

Es besteht der Anspruch Multiplikatoren und Interessierte mit Informationen zu erreichen. Eine fakten-basierende und rationale Aufklärung der allergischen, aber besonders auch der haut-gesunden Verbraucher, ist dringend erforderlich, um die gegenwärtige oft unbegründete Besorgnis gegenüber Produkten des täglichen Bedarfs auf ein sinnvolles Maß der Vorsorge und des bewussten Umgangs zu reduzieren.

Befragung unter Dermatologen zum Thema Kontaktallergien

Eine repräsentative Befragung durch das Marktforschungsinstitut TNS Healthcare im März 2008 bei Dermatologen in Deutschland zum Thema Kontaktallergien offenbart, dass betroffene Patienten nur sehr wenig über das Thema Kontaktallergie wissen und dass Hersteller Inhaltsstoffe noch besser kennzeichnen sollten. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von Procter & Gamble, einem der weltweit führenden Hersteller von Konsumgütern (u. a. Ariel, Lenor, Pantene, Pampers), der sich seit langem engagiert, Verbraucher und Mediziner zum Thema Kontaktallergien zu informieren.

Allergieumfrage 2008

Falkensteiner Gespräche 2005

Die Expertenrunde traf sich im März 2005 zu einem ersten Folgetreffen. Zusätzlich zur Bestätigung der bestehenden Statements wurden neue Erkenntnisse und entsprechende Aussagen für die Kommunikation besprochen. Schwerpunkte waren neben Kontaktallergie und irritativen Kontaktenzemen die Frage, welchen Beitrag die neue europaweite Deklarationspflicht für bestimmte kennzeichnungspflichtige Duftstoffe zur Verbrauchersicherheit leisten wird. Die Kernaussagen wurden bestätigt, d.h. „Markenprodukte mit einem medizinisch-wissenschaftlichen Sicherheitskonzept lösen üblicherweise keine Kontaktallergien aus und sie können von hautgesunden Verbrauchern sicher verwendet werden“.

Anlässlich des DDG-Kongresses 2005 wurden die neuen Gesprächsergebnisse der Fachöffentlichkeit präsentiert.

Foto der Gesprächsteilnehmer
Konsensuspapier
Broschüre "Sicherheit - der Haut zuliebe"
Flyer Kontaktallergien

Falkensteiner Gespräche 2003

Im Februar 2003 trafen sich führende Experten in Falkenstein bei Frankfurt/Main zum ersten Mal. Die Runde wählte und formulierte eine Anzahl von grundlegenden konsensfähigen Aussagen. Diese umfassen die Bedeutung der guten öffentlichen Information, sowie medizinische Aspekte der Allergie und der Kontaktallergien im Besonderen, die Sicherheit von bestimmten Produktkategorien und den Anspruch an die Sicherheitsbewertung für Produkte vor deren Markteinführung und während ihrer Vermarktung. In verschiedenen Printmedien und über eine Broschüre wurden wesentliche Inhalte an Meinungsbildner und interessierte Kreise kommuniziert. Auf der Jahresveranstaltung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) wurden die Ergebnisse im Mai 2003 der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Die Broschüre (s. Download) wurde in kurzer Zeit in über 10000 Print-Exemplaren verteilt.

Broschüre "Kontaktallergien - durch Sicherheit vermeiden"
Broschüre "Kontaktallergien - durch Sicherheit vermeiden - Englisch"
Foto der Gesprächsteilnehmer
Konsensuspapier.pdf