Energieeinsparung

Es ist unser langfristiges Ziel, unsere Werke zu 100% mit erneuerbarer Energie zu betreiben.

Unsere Fortschritte

Ende Februar 2012 wurde auf dem 7500 Quadratmeter großen Dach des Kölner P&G Standortes die weltweit bislang größte im Unternehmen installierte Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage kann bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung rund 1ne GigaWattStunde (GWh) Strom pro Jahr erzeugen. Der prognostizierte Ertrag der Photovoltaikanlage liegt bei einer Million Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht ungefähr 15 Prozent des Stromverbrauchs am Standort. Zum Vergleich: Mit dieser Menge könnten etwa 260 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang ihren Strombedarf decken.  Der Standort Köln kann somit Schadstoffe in einer Größenordnung von jährlich rund 700 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Es ist auch geplant, Elektro-Fahrzeuge mit dem generierten Strom aufzuladen, die Mitarbeiter C02 neutral zum Flughafen oder zu Zielen in der Umgebung bringen können.

Sonne und Wind liefern Energie für zwei P&G Werke in den Niederlanden und Deutschland

Mit der Inbetriebnahme einer Windkraftanlage im P&G Werk Coevorden (Tiernahrung) Ende Januar 2011 setzt das Unternehmen ein weiteres Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Die Anlage ist in der Lage etwa 17 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Werkes zu produzieren. Die Jahresleistung von 5.500 Megawattstunden würde ausreichen um 1.500 niederländische Haushalte mit Strom zu versorgen.

P&G hat am Standort Crailsheim auf dem Dach des Ende 2009 fertiggestellten Verteilzentrums für Süddeutschland eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Auf dem Dach des neuen Gebäudes werden etwa 430 000 kWh Strom im Jahr produziert und 195 Tonnen CO2 eingespart. Der erzeugte Strom entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von fast 100 Einfamilienhäusern. In den Bau des Verteilzentrums, das Anfang Februar 2010 offiziell in Betrieb ging, hatte das Unternehmen 17 Millionen Euro investiert.

Am Standort Walldürn wurden an 70 Spritzgießmaschinen zusätzliche Isolierungen an den Zylinderheizbändern installiert und die Vorlauftemperatur des Kühlwassers der Thermoplastik um 7°C erhöht. Beide Projekte führen zu einer jährlichen Stromeinsparung von 540.000 Kilowattstunden. Dadurch ergibt sich eine CO2 Reduzierung von 175 Tonnen pro Jahr für das Werk Walldürn.

Da ein einzelnes Unternehmen unmöglich alleine alle Antworten finden kann, bemüht sich P&G, an der Diskussion teilzunehmen und bei der Suche nach Lösungen zu helfen. So nimmt beispielsweise der P&G Standort Worms am „Energie Effizienz Netzwerk der Stadt Worms“ teil. Dieses Projekt wird vom Bund gefördert und vom Fraunhofer Institut wissenschaftlich begleitetet. Ziel ist es die Energieeffizienz zu steigern und die CO2 Emission zu reduzieren.